Werke
Anna Lisei Maths Werk umfasst Arbeiten mit Pastellkreide, Pigment, Farbstift und Öl. Unterschiedliche Bildträger und Formate eröffnen dabei verschiedene Zugänge zur Malerei: von kleinen Arbeiten auf ungrundierter Baumwolle bis zu großformatigen Bildern auf Leinwand.
Ausgewählte Arbeiten
Die folgende Auswahl gibt einen Einblick in Materialien und Größenverhältnisse. Jahresangaben sind dort ergänzt, wo sie in der Werkübersicht ausgewiesen sind.
| Werk | Technik und Material | Maße |
|---|---|---|
| Goldhubbel | Pastellkreide und Farbstift auf ungrundierter Baumwolle | 155 × 120 cm |
| Hubbel | Pastellkreide und Pigment auf ungrundierter Baumwolle | 150 × 185 cm |
| Wo Drachen Wohnen | Pastellkreide auf ungrundierter Baumwolle, Lindenholz und Holzwachs | 70 × 60 cm |
| Hügel | Pastellkreide auf ungrundierter Baumwolle | 53 × 40 cm |
| Gespenster, 2024 | Pastellkreide auf ungrundierter Baumwolle | 98 × 80 cm |
| Hier war mein Kaisertum VII, 2022 | Öl auf teilweise ungrundierter Baumwolle | 59 × 39 cm |
Weitere Arbeiten und Abbildungen finden sich in der Werkübersicht von Anna Lisei Math.
Material und Format
Ung rundierte Baumwolle kehrt als Bildträger in zahlreichen Arbeiten wieder. Daneben stehen Ölbilder auf Leinwand sowie Werke, die Lindenholz oder andere Materialien einbeziehen. Die Maße helfen, die körperliche Präsenz eines Bildes einzuschätzen: Das kleine Format von „Hügel“ ermöglicht eine andere Begegnung als die ausgedehnte Bildfläche von „Hubbel“.
Muster, Wiederholung und offene Deutung
Wiederkehrende Formen und Strukturen prägen die Auseinandersetzung mit Anna Lisei Maths Malerei. Ordnung und kleine Abweichungen treten dabei nebeneinander. Beim Betrachten lohnt es sich, zunächst die gesamte Bildfläche wahrzunehmen und anschließend einzelnen Elementen zu folgen.
Der Emsdettener Kunstverein beschreibt anlässlich der Ausstellung „Nachtteppich“ von 2025 die offenen Konturen und die ruhige Atmosphäre ihrer Arbeiten. Die in den Malgrund eingearbeitete Pastellkreide lässt eindeutige Begrenzungen zurücktreten. So bleibt Raum für eigene Erinnerungen und Assoziationen; eine abschließende Deutung wird nicht vorgegeben.