Über mich
Ich bin Anna Lisei Math, bildende Künstlerin. In meiner Malerei stehen wiederkehrende Formen, Muster und Strukturen im Mittelpunkt. Wälder, Pflanzen und Landschaften werden zu Bildräumen, in denen sich Vertrautes und Fremdartiges begegnen. Diese Website gibt Einblicke in meine Arbeiten und ihre Ausstellungsgeschichte.
Mein künstlerischer Weg
Ich wurde 1990 in Borken geboren und lebe und arbeite in Münster. Von 2011 bis 2021 studierte ich an der Kunstakademie Münster, wo ich Meisterschülerin bei Prof. Michael van Ofen war. Bereits während des Studiums beschäftigte ich mich mit der Wiederholung und Vervielfältigung von Motiven. So rückte neben der einzelnen Form zunehmend das Zusammenspiel vieler ähnlicher Elemente in den Vordergrund. Diesen Ansatz beschreibt auch das Jahrbuch 2020 der Kunstakademie Münster.
Malerei zwischen Landschaft und Muster
Stilisierte Naturformen bilden in meinen Bildern Ordnungen, die beim längeren Betrachten Unterschiede sichtbar werden lassen. Der Blick kann über die gesamte Fläche wandern oder bei einzelnen Motiven verweilen. Zwischen Wiederholung und Abweichung entstehen Spannung, Rhythmus und räumliche Tiefe.
Zu meinen Materialien gehören Öl, Softpastell, Pigmente und Farbstift. Viele Arbeiten entstehen auf ungrundierter Baumwolle; bei einzelnen Werken kommen unter anderem Lindenholz oder Wolle hinzu. Die Werkübersicht mit Materialangaben zeigt diese unterschiedlichen Verbindungen von Farbe, Bildträger und Form.
Ausstellungen und regionale Bezüge
Meine Ausstellungsgeschichte verbindet das Münsterland mit weiteren Kunstorten. 2020 waren Arbeiten in der Gruppenausstellung „Einmal mit Alles“ beim Kunstverein Gelsenkirchen zu sehen. 2021 folgten unter anderem eine Ausstellung im Kulturraum³ in Borken und Beteiligungen an „KunstOrtMünsterLand“ in Emsdetten und Dülmen.
2024 zeigte die dst.galerie in Münster „gleich einem Igel“. Im Frühjahr 2025 präsentierte der Emsdettener Kunstverein neue Arbeiten unter dem Titel „Nachtteppich“. Die Ausstellung griff das Zusammenspiel von wiederkehrenden Strukturen und der Eigenständigkeit ihrer einzelnen Elemente auf – eine Auseinandersetzung, die meine künstlerische Arbeit prägt.